Präventionsmethoden

„Vorbeugen ist besser als Heilen.“ (Zitat von Christoph Wilhelm Hufeland)

Vor fast zweihundert Jahren hielt das Bewusstsein Einzug in die Medizin, dass neben der Heilung von Krankheiten die Verhinderung derselben mindestens genauso wichtig, meiner Meinung nach sogar wichtiger ist. Viele präventive Maßnahmen werden mittlerweile vom Gesetzgeber vorgeschrieben, wie zum Beispiel die Arbeitsschutzverordnung. Doch auch wir selbst, jeder einzelne von uns ist dafür verantwortlich, sich und seine Gesundheit zu schützen. Dafür wurden in den letzten Jahren viele Präventionsprogramme entwickelt.

 

Bei folgenden Beschwerden sind Präventionsmaßnahmen angezeigt:

 

  • Innerliche Unruhe, Unfähigkeit zu entspannen, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen

  • Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten, zu frühes Erwachen

  • Gedankenrasen, Grübelneigung

  • Wiederholte körperliche Beschwerden wie zum Beispiel Kopf- und Nackenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel

  • Erschöpfung und andauernde Müdigkeit

 

Nachfolgende Präventionsprogramme können Ihnen helfen, psychische Erkrankungen vorzubeugen:

 

  • Ganzheitliche Stressbewältigung nach Reschke & Schröder und Kaluza

    • Theoretische Grundlagen von Stress

    • Auswirkungen von Stress auf den Körper und die Psyche

    • Stressbewältigungsstrategien:

      • Zeitmanagementmethoden – Stress im Außen abbauen

      • Mentales Stressmanagement – Stress im Innen abbauen

 

  • Aufbau der eigenen Resilienz (seelische Widerstandskraft):

    • Achtsamkeitsübungen

    • Aufbau von Selbstmitgefühl

    • Akzeptanzübungen

    • Aufbau von Optimismus

    • Aufbau von Eigenverantwortung

    • Ressourcen- und Lösungsorientiertes Denken und Handeln

    • SMART Ziele formulieren

    • Raus aus der Opferrolle

    • Aufbau eines sozialen Netzwerkes

    • Bei allen Punkten: Transfer in den Alltag

 

  • Achtsamkeitstraining:

    • Grundlagen der Achtsamkeit

    • Übungen zu achtsamem Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen, Hören

    • Phantasiereisen

    • Atemachtsamkeit

    • Bodyscan

    • Der achtsame Umgang mit unseren Gefühlen

    • Transfer in den Alltag

 

  • Akzeptanztraining:

    • Grundlagen der Akzeptanz

    • Übungen zur Akzeptanz unserer Gedanken

    • Übungen zur Akzeptanz unserer Gefühle

 

  • Training sozialer Kompetenzen:

    • Grundlagen des Trainings sozialer Kompetenzen

    • Das Kommunikationsmodell nach Friedrich Schulz von Thun

    • Sender-Empfänger-Problematik

    • Situationstypen:
      • Recht durchsetzen
      • Beziehungen
      • Um Sympathie werben
    • Das aktive Zuhören

    • Übungen und Transfer in den Alltag

 

Wie sie sehen, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, um präventiv wirksam zu werden. Viele Bausteine der unterschiedlichen Trainings überschneiden sich inhaltlich. In einem persönlichen Gespräch können wir herausfinden, welche Methoden zu Ihnen passen. Ich stelle Ihnen in den Beratungsgesprächen mein Wissen zur Verfügung und begleite Sie gerne auf Ihren Weg in ein psychisch gesünderes Leben. Über den Kontaktbutton können Sie ein erstes, kostenloses Kennenlern-Gespräch mit mir vereinbaren.